Spezial Filter
Die mso jena Mikroschichtoptik GmbH wurde 1998 von Mitarbeitern des Fraunhofer Institutes für Angewandte Optik und Feinmechanik gegründet. Anfangs mietete man Fraunhofer Technik. Im Jahr 2001 wurde die jetzige Produktionsstätte von damals 6 Mitarbeitern bezogen und die erste eigene Beschichtungsanlage in Betrieb genommen, im Jahre 2003 durchbrach man die 1 Million € Schallmauer und es folgte die zweite Anlage. Man schwört hier auf Technik „Made in Germany“. Diese ist für die- ausschließlich verwendete – ionengestützte Beschichtung besonders geeignet und wird von den mso Mitarbeitern meisterhaft beherrscht. Das Wachstum setzt sich fort. 2004 zählte man schon 15 Mitarbeiter und der Umsatz konsolidierte sich. Im Jahr 2005 wurde mit > 50% Steigerung der nächste Umsatzschub realisiert. Es werden dielektrische Beschichtungen im Wellenlängenbereich von 250 nm bis 2.5 µm auf Glas, Quarz, Kunststoff und Silizium angeboten. Hierbei können sowohl ebene als auch sphärische Substrate beschichtet werden.
20% der mso Mitarbeiter sind Wissenschaftler und ausschließlich mit dem Schichtdesign beschäftigt. Dies ist ein außergewöhnlich hoher Anteil, spiegelt aber die Firmen- und gleichzeitig Erfolgsphilosophie wider: Der Kunde bekommt den Filter (in der Regel auf einem einzelnen Glassubstrat) exakt so, wie er ihn möchte. Dabei erntet LASER COMPONENTS als Vertriebspartner von mso bei der Angebotsabgabe oft ungläubiges Staunen der Kunden, da die technischen Parameter manchmal lange für unumstößlich gehaltenen Grundsätzen widersprechen. So zuletzt geschehen beim KP 400, der eine normale Siliziumdiode in einen Solar-Blind UV-A Detektor verwandelt. Bei der Simulation dieses Designs war allerdings auch die neueste Rechnergeneration 24 Stunden lang gut ausgelastet. So scheint verständlich, dass ein derartiger Hi-Tech-Aufwand einen gewissen Eintrittspreis voraussetzt. Gerade deshalb ist überraschend, dass die mso Kunden mit ihren Produkten nicht ausschließlich im high-end Bereich angesiedelt sind. Es sind auch preissensitive Applikationen und wenn es gelingt bei entsprechend hohen Stückzahlen die verbrauchte Filterfläche je Produkt zu minimieren, rechnet sich das scheinbar Gegensätzliche. Manchmal muss man zur teuersten Technologie greifen, um richtig günstig werden zu können.
Zwei mso-Kernkompetenzen sind nach dem bisher gesagten klar:
Erstens, das Schichtdesign, zweitens, die ionengestützte Beschichtung. Sie erlaubt die anspruchsvoll simulierten Designs auch zu fertigen und führen gleichzeitig zu sehr harten und umweltbeständigen Filtern. Auf den Messen des Jahres 2005 haben wir den Kunden sehr gern mso-Filter im Wasserkochtopf vorgeführt.
Die dritte Kernkompetenz ist für einen Filterhersteller überraschend, es ist die Mikrostrukturierung.
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Carl-Zeiss-Promenade 10
07745 Jena
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